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Das richtige Bett für jedes Alter

Die Schlafphase eines jeden Menschen ist gleichzeitig die längste Erholungsphase am Tag. Unabhängig davon wann und wie viel Sie schlafen kommt der Körper während dieser Zeit zur Ruhe. Diese ist allerdings nur äußerlich, da im Körper selbst zahlreiche Prozesse zur Erholung, Regeneration und Entgiftung angestoßen werden. Insofern ist die Schlafphase extrem wichtig und mit ihr eine möglichst komfortable Umgebung. Diese beginnt beim Bett selbst und endet bei der Raumtemperatur, die in der richtigen Form auch zur Schlafqualität große Beiträge leistet.

Schon beim Babybettchen ist die Größe ausschlaggebend

Die Schlafphase ist zwar eine Ruhephase, jedoch ist unser Körper alles andere als ruhig. Unser Unterbewusstsein verarbeitet die Eindrücke des Tages, sodass wir auch ständig in Bewegung sind. Und dazu benötigen wir entsprechend Platz. Insofern ist das maßgebliche Kriterium für das richtige Babybettchen immer die Größe des Kindes. Speziell in den ersten zwölf Monaten nach der Geburt sollten die Kinder in einem sogenannten Beistellbettchen bei den Eltern schlafen. 

Nachdem die Kinder die vergangenen neun Monate im warmen, dunklen Mutterbauch verbracht haben und ständig die Lebensgeräusche wahrgenommen haben, sollten sie hier nach der Geburt nicht auf Entzug gesetzt werden. Oftmals ist das Schreien der Kinder ein Ausdruck fehlender „Menschenwärme“, die sie in Angst und Panik versetzt. Insofern sollte diesem Umstand unbedingt Rechnung getragen werden, ohne auf die eigenen Anforderungen an einen erholsamen Schlaf zu verzichten.

Aufgrund der Nester für das Babybettchen als Schutz vor Zugluft sollten Sie bereits zu einer Dimension von 120 x 60 cm greifen. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Liegefläche des Kindes variabel gestaltet werden kann. Man spricht hier von sogenannten Umbaubett oder auch mitwachsende Kinderbetten. Der Cloud ist hierbei, dass eine Umrandung aus Gitterstäben in der ersten Zeit dafür sorgt, dass das Kind weder herausfallen noch darüber steigen kann. 

Das Umbaubett als variables Juniorbett am Anfang

Gerade nach der Geburt und in den ersten beiden Jahren wachsen die Kinder weitaus schneller als in späteren Stadien des Kinderlebens. Insofern sind Sie gut damit beraten bereits zum Anfang ein Kinderbett in 60 x 120 cm zu wählen, das mitwachsen kann. Im ersten Stadium können Sie dieses an einer Seite geöffnet an das Elternbett heranstellen. Somit ist das Kind bei Ihnen, hört die Umgebungsgeräusche und fühlt sich wohl. Zudem ergibt sich durch die kurze Distanz zur Mutter eine unkomplizierte Möglichkeit der Brustfütterung während der elterlichen Schlafenszeiten.

Mit zunehmendem Alter, Größe und Gewicht sowie einem Abstillen oder gelegentlichen Zufüttern durch den Papa kann das mitwachsende Bett an allen Seiten mit den Gitterstäben geschlossen werden. Gerade nach den ersten sechs Monaten beginnen die Kinder zudem agil und beweglich zu werden, sodass die Gitterstäbe zu allen Seiten einen Sturz verhindern.

Nun geht es Schlag auf Schlag und spätestens mit zwölf bis fünfzehn Monaten können die Kinder laufen. Das bedeutet für das Kinderbett auch, dass Sie die Liegefläche nun angepasst an die Größe des Kindes nach unten setzen sollten. So erhöht sich die Umrandung durch die Gitterstäbe und wirkt der zunehmenden Agilität entgegen. Das Kinderbett als Umbaubett in einer Dimension 60 x 120 cm ist so lange geeignet, wie das Kind nicht über die Umrandung steigen kann. Spätestens mit zwei Jahren ist dann bei der Mehrheit der Kinder die Grenze erreicht, dass das Babybettchen gegen ein Juniorbett ausgetauscht werden sollte.

Kinderbett 70 x 140 cm: Das richtige Kinderbett ab 2 Jahren

Der kleine Schatz hat sich nun mit rund zwei Jahren deutlich vergrößert und mit ihm die Anforderung an das Juniorbett. Mit den ersten Lauten kann er auch schon sehr verständlich beschreiben, dass der Wunsch nach mehr Eigenwillen besteht. Oftmals ist das Alter auch der Zeitpunkt für den Wechsel von einem geschlossenen zu einem offenen Bett. Dabei sollten Sie dies anfangs mit einer Herausfall-Sperre unterstützen, die an der Bettkante vieler Juniorbetten installiert wird und die Bettkante rund zehn Zentimeter nach oben erhöht.

Da sich sowohl das Gewicht als auch die Größe des Kindes deutlich verändert hat und zukünftig auch weiter entwickeln wird, sollten Sie mit dem neuen Kinderbett 70 x 140 cm auch eine Matratze und Bettwäsche in der passenden Dimension anschaffen. Entscheiden Sie zusammen mit dem Kind über die richtige Unterlage, da diese den erholsamen Schlaf unterstützt. Ob Kaltschaum, Federkern oder auch eine Mehrzonen-Matratze am Ende die Auswahl bestimmt ist dabei eine Entscheidung, die Sie mit einem Experten und Ihrem Kind gemeinsam treffen sollten.

Hinsichtlich der Gestaltung sind die Juniorbetten äußerst flexibel. So ist es ohne weiteres möglich ein Kinderbett für den Jungen zu gestalten mit den gerade favorisierten Emblemen und Figuren. Gleichermaßen ist ein Kinderbett für Mädchen gestaltbar, wobei die Basis für beide Vorhaben das gleiche Juniorbett ist. Gerade in diesem jungen Alter der Kinder sollten Sie noch Hochbetten und anderweitige Schlafmöglichkeiten verzichten und diese tendenziell an die Einschulung knüpfen, wenn ausreichend „Schlaf-Erfahrung“ vorhanden ist.

Kinderbett ab 2 Jahren versus Kinderbett ab 3 Jahren

Grundsätzlich ist die Frage nach dem richtigen Juniorbett an der Stelle nicht pauschal zu beantworten. Es kommt hier maßgeblich auf die Größe, das Gewicht und vor allem auf den Wunsch des Kindes an. Tendenziell sollten Sie in der Zeitspanne zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr auf ein neues Juniorbett wechseln. Wann aber der richtige Zeitpunkt dafür ist, entscheiden die anderen Faktoren.

Das Kinderbett ab 3 Jahren ist das Schlafdomizil des Kindes vermutlich bis zu Einschulung im Ater von sechs Jahren. Insofern sollten Sie bei der Auswahl vor allem auf stabile und massive Materialien, eine gute Verarbeitung und für das Kind natürlich auf das Design achten. Die Auswahl der Matratze, Bettwäsche und Lattenrost sind dabei natürlich ein zusätzlicher Aspekt, der unbedingt Beachtung finden muss.

Was bezeichnet das Kinderbett 60 x 120 oder 70 x 140?

Mit den Zahlenwerten sind die jeweiligen Dimensionen des Bettes gemeint. Wir Erwachsenen schlafen üblicherweise in einem Einzelbett in der Größe 90 cm Breite und 200 cm Länge. Bei der Größe eines durchschnittlichen Menschen von 170 – 180 cm ist so ausreichen Platz für Bewegung während der Schlafphasen. Für Kinder sind die Abmessungen natürlich deutlich kleiner zu wählen, da ihre Größe auch entsprechend geringer ist. Insofern beschreibt der kleinere Wert beim Kinderbett 60 x 120, also die sechzig die Breite des Bettes. Der größere Wert also die 120 steht für die Länge des Bettes. Logisch also, dass mit zunehmendem Alter die Länge des Bettes überproportional zur Breite wächst.

Folgende Abmessungen von Juniorbetten gelten als standardisierte Größen, auf die auch entsprechend die Lattenroste, Matratzen und Bettwäsche ausgerichtet sind:

•          Babybettchen 60 x 120 cm (als Umbaubett)

•          Kinderbett 60 x 120 cm

•          Kinderbett 70 x 140 cm

•          Jugendlichenbett 80 x 160 cm

•          Erwachsenenbett 90 x 200 cm

Insofern „wachsen“ die Dimensionen des Juniorbettes jederzeit mit und passen sich den körperlichen Veränderungen der Kinder entsprechend an. Dabei sollten Sie niemals so lange warten, bis Ihr Kind die volle Größe ausfüllt. Viel wichtiger ist es für die Schlafqualität jederzeit für einen ausreichenden Bewegungsraum zu sorgen. Folglich ist der Wechsel auf die nächstgrößere Abmessungen tendenziell lieber früher zu realisieren, als zu spät.

Der Schritt vom Kind zum Jugendlichen

Das Kinderbett in 70 x 140 cm ist vermutlich ausreichend  bis zum Zeitpunkt der Einschulung. Dieser feierliche Ansatz und die große Veränderung im Leben der Kinder kann von Ihnen mit einem neuen Bett unterstützt werden. Weitaus mehr Eindrücke prasseln nun auf den Junior ein, sodass die nächtlichen Aktivitäten in den Schlafphasen vermutlich sehr hoch bleiben.

Mit diesem Schritt wechselt auch oft die Begrifflichkeit des Kinderbettes hin zu einem Jugendlichenbett oder einem Juniorbett. Speziell das Juniorbett ist mehr oder weniger allumfassend eingesetzt und beschreibt die gesamte Lebensphase der erste zehn bis zwölf Jahre. Wann Ihr Kind jedoch ein neues Bett in der Phase benötigt hängt vor allem von seiner Größe und dem Gewicht ab. Sie sollten hier nicht zu lange zögern. Auch sind jetzt mit der Einschulung Kinder Hochbetten „erlaubt“, da das Kind nun die Gefahren besser abschätzen kann. Hinsichtlich der Schlafqualität gibt es hier allerdings keine nachgewiesenen Vorteile eines Hochbettes gegenüber einem üblichen Juniorbett.

Babybett günstig und Kinderbett günstig kaufen

Es gibt immer wieder den menschlichen Drang so wenig Geld wie möglich für etwas auszugeben, das notwendig ist. Und in der Tat können Sie sowohl ein Babybett günstig kaufen als auch Kinderbett vergünstigt finden. Der Preisnachlass sollte dabei aber niemals mit einer schlechteren Qualität einhergehen. Prüfen Sie derartige Angebote immer auf Herz und Nieren. Ihr Kind verbringt dort eine sehr lange Zeit des Tages drin, sodass ein Kinderbett günstig erscheinen mag, aber vielleicht einfach nur billig ist. Im Vordergrund darf natürlich der Preis stehen, aber noch weiter vorne sollte Qualität und der Wohlfühlcharakter des Juniorbettes stehen. Billige Plastikkonstruktionen sind bei einer mehrjährigen Nutzung vermutlich sehr anfällig für Defekte.

Wer die Möglichkeit hat hier auf natürliche Materialien wie Holz zurück zu greifen, sollte seinem Kind und sich selbst den Gefallen und den Komfort durchaus gönnen. Einsparen könne Sie gerne an anderer Stelle im Leben, aber ob Sie dazu unbedingt den Bereich nehmen sollten, in dem das Kind rund 50% seiner Lebenszeit in der Phase verbringt, möchten wir an der Stelle nicht empfehlen. Kaufen Sie das Kinderbett günstig und preiswert, sodass Ihnen ein Mehrwert entsteht.